Warum du unbedingt eine persönliche Comfortzone brauchst, um richtig gut zu schreiben

Warum ausgerechnet eine Comfortzone?

In seinem Werk „On Writing“ beschreibt der weltbekannte Schriftsteller Stephen King, wie er ein neues Werk erstellt: Die Rohfassung schreibt er bei geschlossener Tür, die Überarbeitung erfolgt bei offener Tür. Im übertragenen Sinn heißt das: Mr. King igelt sich zum Schreiben der 1. Fassung ein und gewährt Außenstehenden keinen Einblick (geschlossene Tür), sobald es jedoch an den nächsten Arbeitsschritt, nämlich die Überarbeitungsphase geht, öffnet er seine Tür und lässt diverse am Werk Beteiligte Einfluss darauf nehmen. Was also macht der Schriftsteller genau? Er schafft sich eine Comfort Zone, in der er schreibt, und verlässt diese um zu überarbeiten und das Werk veröffentlichungsreif zu machen.

Auch für dich macht eine Comfortzone Sinn!

Eine Comfortzone kann sowohl ein Ort, eine Zeit oder ein Umstand sein, eben die Art und Weise, wie du am besten schreibst. Allgemein wirst du viel Wert auf ablenkungsfreies Schreiben legen. Gerade für Mütter steht Ungestörtheit hoch im Kurs, wenn es um erfolgreiches Arbeiten geht. Genau das soll dir deine persönliche Comfortzone verschaffen: Ein Wohlfühlklima zum Schreiben. Um richtig gut zu schreiben, musst du zu 170% in deinen Text eintauchen, am besten alles Andere um dich herum für die Dauer deiner Schreibsession vergessen.

So erschaffst du dir deine Comfortzone:

Finde heraus, was dich beim Schreiben glücklich macht. Was wirkt positiv bestärkend auf dein Schreibgefühl? Ist es ein bestimmter Ort, an dem du besonders gut schreiben kannst? Ist dir eine bestimmte Tageszeit aufgefallen, zu der du flott den Text schreibst und keinerlei Mühe hast, in den Flow zu kommen? Wie gut lässt sich diese mit deiner Familie vereinbaren? Manchmal können es auch kleine Helferlein sein, die dich in deine persönliche Comfortzone katapultieren:

– deine Lieblingsmusik

– Duftkerzen (mein persönlicher Favorit)

– ein entspannendes Bad

– dein Lieblingssnack, den du während des Schreibens knabberst

Erkenne den Unterschied und sage im richtigen Moment Ja oder Nein zu deiner Comfortzone!

Wenn du dabei bist, deinen Text zu schreiben, egal ob Belletristik, ein Sachbuch oder den nächsten Blogartikel, empfehle ich dir den Aufenthalt in deiner Comfortzone unbedingt. Es ist wichtig, dass du dich beim Schreiben gut und wohl fühlst.

Wenn deine Arbeit getan ist, heißt es Abschied nehmen von deiner Comfortzone!

Jetzt sind andere Prozesse dran, die außerhalb deiner zurückgezogenen Schreibathmosphäre wirken, die aber nötig sind, um dein Produkt erfolgreich fertig zu stellen.

Auf einer ganz anderen Ebene deutlich wird das Verlassen deiner Comfortzone übrigens, wenn es für dich im Falle des Selfpublishings an das Veröffentlichen und Vermarkten deines Werkes geht, ein mitunter schwieriges und manchmal unangenehmes Unterfangen und garantiert nicht jedermanns Sache. Hierzu bald mehr auf SchreibLeben!

Erzähle mir in den Kommentaren: Was ist deine persönliche Comfortzone zum Schreiben?

Quelle Beitragsbild: Pixabay

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