Warum Routine für dich als schreibende Mama essentiell ist

Das Unmögliche zur Routine machen

Du setzt dich mit deinem Notizbuch hin, fängst an zu schreiben und wirst heraus gerissen: „Maaamaaa!“. Nach dieser ersten Störung wagst du einen weiteren Anlauf, doch bereits nach wenigen Minuten wieder: „Mamaaaa! Komm her!“. Dein Blutdruck steigt. Aber du bist ehrgeizig, also nimmst du einen dritten Anlauf und … scheiterst kläglich. Voller Frust pfefferst du dein Notizbuch in die Ecke und verdrängst die kreativen Impulse, die du so gern aus dir heraussprudeln lassen wolltest. Noch während du dich um deinen Nachwuchs kümmerst, nagt die Erkenntnis an dir: Irgendetwas läuft hier falsch! Doch was? Du hast es doch drei Mal versucht! An deiner Arbeitsmoral kann es doch wohl nicht liegen, meinst du. Woran dann? Ganz einfach: Du hast keine Routine entwickelt.

Ohne Routine siehst du alt aus

Wochenlang habe ich exakt dieses oben beschriebene Arbeitsverhalten an den Tag gelegt und bin immer wieder aufgelaufen. War der eine Zwilling zufrieden gestellt, wurde ich garantiert durch den anderen Zwilling unterbrochen, oder gleich durch beide auf einmal. Außer dass ich fleißig dabei war, mich auszubrennen, hatte ich nichts gewonnen.

Eine falsche Einstellung behindert die Entwicklung einer Routine

Was verleitet dich dazu, es immer wieder zu versuchen, obwohl ein ruhiges Arbeiten im Grunde genommen schon von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist? Deine vermeintlich richtige und ehrgeizige Einstellung, bei jeder sich bietenden Gelegenheit schreiben zu wollen, führt dich in die Irre. Sehr wahrscheinlich hast du dir weder Gedanken zum Thema Vereinbarkeit noch zu einer professionellen Routine gemacht.

Kennst du den Sinn einer Routine?

Lass und mal überlegen: Eine Routine ist ein sich wiederholender, örtlich und zeitlich gleicher Arbeitsablauf, den ein Mensch leistet, um eine Aufgabe erledigt zu bekommen.

Dein bisheriger Gedankengang könnte sein: „Genau das ist mit kleinen Kindern unmöglich!“.
Doch, das ist möglich. Du musst es nur richtig machen. Du musst dir die für deine Situation richtige Routine aneignen.

Eine Routine zu entwickeln bringt Vorteile

Wichtig ist, dass du deine Routine mit deinem Familienalltag vereinbarst. Achte mal eine Woche auf deinen Tagesablauf. Was wiederholt sich zu welcher Uhrzeit regelmäßig? Wo kannst du Zeiten in feste Blöcke einteilen? Welche Tätigkeit deines Kindes bietet dir ein Zeitfenster zum Schreiben?

Für mich war die Schlafenszeit der Zwillinge immer die beste Schreibzeit – sei es der Mittagsschlaf, als sie noch klein waren oder eben ein oder zwei Stunden am Abend, wenn die erste Option wegfällt.

Je besser du die Gewohnheiten deiner Familie kennst, umso eher kannst du dir relativ störungsfreie Zeiteinheiten zum Schreiben festnageln. Der Vorteil für die Entwicklung einer Routine innerhalb der Familie liegt auf der Hand: Du hast den Interessenskonflikt „Kind – Arbeit“ ein Stück weit gemeistert. Und du arbeitest innerhalb dieser Routine effizienter, weil du bereits nach wenigen Tagen beginnst, dich auf die Routine einzustellen. Du kommst schneller in deinen Text hinein, schreibst hochwertiger und mit mehr Freude. Probier es aus!

Quelle Beitragsbild: Pixabay


Damit du deine Gewohnheiten und die deiner Familie ganz leicht für einige Wochen unter die Lupe nehmen und so viel schneller Zeitfenster für dich zum Schreiben finden kannst, habe ich für dich den SchreibLeben Wochenplan vorbereitet. Lade ihn dir hier herunter!

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